Autor Thema: Beschlagende Armaturen  (Gelesen 2739 mal)

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Offline midi8810

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Beschlagende Armaturen
« am: 30. September 2004, 17:31:25 »
Hallo Leute,

Als heute mit meinem GT ausritt , musste Ich feststellen das meine Tank / Temp Anzeige schon wieder beschlagen ist voll nervig!
Hat jemand so was schon mal gehabt ´häää?´
Soll ich Isoband um die Armatur wickeln ´häää?´?

Offline GT@Remscheid

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Beschlagende Armaturen
« Antwort #1 am: 30. September 2004, 17:41:55 »
Hi midi,
ja ich hatte das bei meiner Anzeige auch!Ebenfals bei der Temperatur und Tankanzeige!
Bei mir lags an der Anzeige...undicht oder so..keine Ahnung
Habe dann eine andere eingebaut und das Problem war weg...denk mal die ist nur undicht..weiß allerdings nicht wie man die dicht bekommt..bzw wo die undicht geworden ist
vielleicht kann dir jemand andres was genaueres sagen!

Gruß
Magnus
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht vom Auge zum Ohr verlaufen.
(Walter Röhrl)

Offline Stephan Feldkamp

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Beschlagende Armaturen
« Antwort #2 am: 30. September 2004, 17:52:23 »
Hallo!
Dies ist ein "altes" Problem bei dem GT, keiner weiß wohl so richtig, wo es herkommt (irgendwie wirds wohl undicht sein), es tritt meines Wissens auch nur bei der Tank-, Temperaturanzeige auf. Ich habe die Anzeige ganz links eingebaut (Vorgänger), auch hier habe ich damit zu "kämpfen". Also liegts wohl an dem Innenleben und/oder der Abdichtung.

GT-lichste Grüße Stephan
VG
Stephan

Offline zumüde

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Beschlagende Armaturen
« Antwort #3 am: 30. September 2004, 22:12:57 »
Wann immer das Instrument innen warm wird, durch die Wärme des Meßinstruments oder speziell durch die Wärme der Glühbirne, kann die Scheibe innen beschlagen. Ich kenne das fast nicht, wahrscheinlich hat man bei Vau De Null die Gläser innen mit einem speziellen Mittel beschichtet.
Mit gereinigten Gläsern habe ich keine Erfahrungen, da ist es sicher noch schlimmer.
Überhaupt kommt die Schmutzschicht innen auf den Instrumentengläsern durch die ständige Erwärmung und Abkühlung. Man kann mit ein bisschen Übung den Bördel öffen. Das geht ganz leicht und schön, wenn man die Technik kennt. Ich kann das jetzt schlecht beschreiben, aber mit Gewalt Aufhebeln ist nicht notwendig.
Wenn man jetzt die Gläser mit ganz normalem Spülmittel innen beschichtet, die Beschichtung trocknen lässt, und das Ganze wieder zusammenbaut,
ist der Effekt weg. Das hat aber Nebenwirkungen, wenn es draußen Minustemperaturen gibt.
Vielleicht macht es Sinn, das Spülmittel mit destiliertem Wasser zu verdünnen, keine Ahnung, das muss man mal testen.
Man hat allerdings für längere Zeit Ruhe, wenn das Instrument bei ausgschraubter Birne mal richtig erwärmt wurde, die Feuchtigkeit muss erst mal raus. Silica Gel würde ich persönlich aber nicht reinlegen, man kann ja schlecht alle zwei Monate die Instrumente öffnen, oder?  (-:
Huch, ich bin ja gar nicht zumüde...

Offline zumüde

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Beschlagende Armaturen
« Antwort #4 am: 30. September 2004, 23:53:28 »
Noch eine Ergänzung auf vielfachen Wunsch:
Die Nebenwirkung, wenn man Spülmittel auf die Innenscheiben eines Autos anbringt, ist:
Die Scheiben beschlagen zwar nicht mehr ( Schlieren gibt es normalerweise keine ), aber bei extremem Frost können die Scheiben innen Eisblumen bilden. Das gilt für Autoscheiben, ob das auch für Instrumente gilt, glaube ich nicht.
Und wer fährt schon im Winter GT?
Man kann natürlich beim Optiker fragen, ob er da ein Mittelchen hat..... Aber mit ein bisschen Pech ist da auch nur Spüli drin...... Und teuer!
Die alten Gasmasken und spezielle Brillen haben meist eine Schicht aus Klarsichtsfolie innen aufgeklebt. Das hilft, trübt aber den Blick etwas.
So, mehr Fragen als Antworten, aber ich hoffe, das hilft ein bisschen weiter.
Für mehr bin ich zumüde...

Offline Radnor

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Beschlagende Armaturen
« Antwort #5 am: 01. Oktober 2004, 00:07:14 »
wenn man das Instrument reinigt, mit einem Fön trocknet und dannach abdichtet, sollte das doch ausreichen...

Antibeschlagfolie
Antibeschlagspray

klaus
Gruß Klaus, GT Club Vorderpfalz
:hut:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     :flitz:

Offline midi8810

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #6 am: 24. Oktober 2010, 17:23:48 »
Ja ein altes Thema !!!

Aber immer mal wieder gerne aufgelegt , gibt es irgendwelche neuen Erkenntnisse wie man das Beschlagen der Tank-Anzeige verhindern kann und bitte kein Schwachsinn mehr über Antibeschlag-Sachen hab´s ausprobiert alles Schrott.
Da war doch was mit Löcher in das Gehäuse von hinten bohren ....
Hat das einer mal gemacht ´häää?´?

Gruß Michael

Offline west

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #7 am: 24. Oktober 2010, 17:57:26 »
Hallo,


versuch doch mal ein oder zwei behälter mir Grillkohle in den Innenraum zu stellen.
Das Zeug entzieht der Umbegung die Feuchtigkeit.

Gruß
Jens

Offline Gerald

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #8 am: 24. Oktober 2010, 18:05:17 »
das Phänomen habe ich auch im Frühjahr wenn ich den GT aus dem Permabag hole
dann beschlagen die Armaturen auch
dauert 2-3 Tage bis alles wieder weg ist

die Kohle entzieht die Feuchtigkeit, die dann durch die Luft wieder einströmt
das ist ein normaler physikalischer Vorgang ...

entweder wie Radnor schon schrieb, neu abdichten oder
durch Bohren von einem Loch für einen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch sorgen
alles andere bringt nichts, schon gar nicht Antibeschlagmittel

... oder damit leben, dauert nur immer 2-3 Tage dann ist´s weg.
Gruß Gerald
Opel GT Stammtisch Saar / Pfalz

Offline west

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #9 am: 24. Oktober 2010, 18:13:55 »
@Gerald

wirklich dicht werden die Instrumente wahrscheinlich nie werden, denn schon allein über die Haltern der Beleuchtung kann immer wieder Feuchtigkeit eindringen.
In den Wintermonaten hatte ich früher auch immer zwischen Teppich und Gummimatten etwas Zeitungspapier gelegt um die Feuchtigkeit aufzunehmen.
 
Gruß
Jens

Offline Gerald

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #10 am: 24. Oktober 2010, 18:32:59 »
@Jens

schon möglich, es sein denn man macht die Instrumente auf und klebt diese neu ein
das funnktioniert schon

ist halt Arbeit ...

mich stört es bei meinem nicht
wie gesagt, dauert 2-3 Tage, dann sind sie clean

stören würde es mich nur, wenn die Feuchtigkeit (leichter Beschlag) sich wesentlich ändert (tröpfchenförmige Nässe)

spät. dann muss man etwas tun ...
Gruß Gerald
Opel GT Stammtisch Saar / Pfalz

Offline west

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #11 am: 24. Oktober 2010, 18:42:27 »
Ja, stimmt!
Ist halt auch so, dass durch Ablagerungen im Innern der Instrumente sich die Feuchtigkeit bindet und daher auch länger im Instrument verbleibt.
Man kennt das ja auch von den Scheiben von Raucherfahrzeugen die auch viel leichter von Innen beschlagen wie Scheiben die keinen Schmutzfilm haben.
Daher mein Gedanke zu versuchen die Feuchtigkeit aus dem Innenraum raus zu bekommen.

Das mit dem "Entlüftungsloch" macht schon seinen Sinn, wenn man das Loch oben am Instrument anbringt.
Bei eingeschalteter Inst-Beleuchtung wird die warme Luft dafür sorgen, dass sie nach oben entweicht und die Feuchtigkeit mitnimmt.

Soweit zur Theorie...........
Gruß
Jens

Offline midi8810

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #12 am: 24. Oktober 2010, 19:31:08 »

Hi,

Ja werde das mit dem Loch bohren mal ausprobieren..
Aber erst im Frühjahr da macht das Basteln mehr Spass ( Winterdepressionen)
Gruß  Michael

Offline Gerald

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #13 am: 24. Oktober 2010, 19:36:22 »
dann viel Erfolg ...

naja, von WInterdepris kann ich auch ein Leid singen,
aber in anderer Hinsicht

die Tage werden extrem kürzer hier oben:
Ende Dez. / Anfang Jan. dann nur noch rund 4 Std. Tageslicht

Gute Nacht
Hyvää Yötä

Gruß Gerald
Opel GT Stammtisch Saar / Pfalz

Offline Der Kardinal

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RE: Beschlagende Armaturen
« Antwort #14 am: 25. Oktober 2010, 07:29:58 »
Das Problem bei den Tank/Temp.-Anzeige ist nicht die Feuchtigkeit im Innern, sondern das dieses Instrument,
bedingt durch den Wiederstand innen, sehr warm wird.
Die Luft schlägt sich dann als Nebel oder auch kleine Tröpfchen an der kalten Instrumentenglasscheibe, innen nieder.
Daher empfielt es sich, vor dem Anlassen die kleine Scheibe zu erwärmen, am besten mit einem Fön.
Da man diesen leider meist nicht zur Verfügung hat, einfach mal mit der Hand ein bischen anwärmen.
 Probiert´s mal aus ...
Grüße vom Kardinal-Thomas