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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Heiko_S am 15. Januar 2018, 18:26:22 »
Hallo Nobby,

hab nochmal mit einem analogen Messgerät und verschiedenen Einstellungen gemessen. Du hast Recht!
Es lässt sich mit Messgeräten, die man so zuhause hat nicht messen, da der Einschaltstrom nur sehr kurz ansteht. Die sind zu träge.
Ich hab die Uhr deshalb mit auf Arbeit genommen und einem Kollegen gegeben, der mit besserem Mess-Equipment ausgestattet ist.
Du hast gut geschätzt, im beigefügten Bild das Ergebnis.  :zwinker:
Der Einschaltstrom liegt bei ca. 1A nach 9,9 Millisekunden (!).

Dann hab ich mir mal überlegt, welche Gerätefeinsicherung man nehmen müsste und die Norm dazu durchgesehen (EN 60127) und Fachliteratur im Netz „gescannt“
(echt anstrengend für jemanden mit „mechanischen“ Wurzeln)

Was zu berücksichtigen wäre:
Die Schmelzzeit, nachfolgend ein Auszug dazu aus der Norm:

Zeit-Strom-Charakteristik:
Die Schmelzzeit muss innerhalb der folgenden Grenzwerte liegen:

Bemessungsstrom 50 mA bis 4 A
     
2,1x IN                2,75x IN               4x IN                   10x IN
 max.                  min. max.           min. max.                 max.
30 min                10 ms 2 s          3 ms 300 ms             20 ms


Im ersten Ansatz hab ich dann gedacht eine mittelträge 0,2A Glassicherung  nach EN60127 könnte man nehmen, die würde dann zuverlässig bei 2A nach 20ms auslösen.
Aber das ist halt nur die halbe Wahrheit, denn die Sicherung würde ja die ganze Zeit im Pulsbetrieb sein und vermutlich regelmäßig durch Alterung „sterben“.
Nimmt man eine für den Pulsbetrieb über die Lebensdauer des Fahrzeuges „ausreichend“ dimensionierte Sicherung, wird diese den Fehlerfall auch nicht absichern können und die interne Schmelzsicherung der Uhr löst aus.

Ich als „Nicht-Elektroniker“ vermute jetzt, dass dies genau genau der Grund ist, warum die Uhr nicht ab Werk gesondert abgesichert wurde und die Sicherung innerhalb der Uhr mittels Schmelzlot umgesetzt wurde.

Ein aus meiner Sicht evtl. pragmatischer Ansatz zu einer Vorsicherung könnte sein:
eine mittelträge 0,5A Glassicherung könnte man nehmen, die würde dann bei einem Strom von 2A nach max. 300ms auslösen. Das sollte die Schmelzlotstelle noch verkraften können.
Wenn die Sicherung dann mal „fällt“ eine neue rein. Fällt diese gleich wieder, dann die Uhr reinigen usw.. Fällt die neu eingesetzte nicht, war es alterungsbedingter Ausfall der Sicherung durch den Pulsbetrieb.

Eine weitere mögliche Lösung wäre eine Einschaltstrombegrenzung, die z.B, bei einem Einschaltstrom > 1,5A eine Warnung mittels LED ausgibt.
Und jetzt die große Frage, was wäre die Erkenntnis, wenn die LED leuchtet?

Antwort: das Uhrwerk ist verschmutzt und meldet: ich will geöffnet und gereinigt werden. Also genau die gleiche Info, die die Schmelzsicherung in der Uhr eh schon rückmeldet.

Somit ist für mich nach einigen Stunden Recherche die Erkenntnis hieraus:
Wenn die Uhr nicht mehr geht (vermutlich alle 20 Jahre), dann öffnen, reinigen und neu ölen, sowie die Schmelzsicherung mit dem richtigen Lot wiederherstellen. Um das Öffnen, Reinigen und neu Ölen kommt man nicht herum, man spart sich max. die Wiederherstellung der Schmelzlotstelle. Bei meinem aktuellen Alter sollte ich aber nicht mehr allzu oft in den Genuss dieser Reparatur kommen.

Zweite Erkenntnis:
Reparatur der Schmelzlotsicherung mit normalem Weichlot mit einer Schmelztemperatur von ca. 230°C + eine Vorsicherung  > 1A kann im Fehlerfall die Uhr zerstören.

Evtl. liege ich hiermit auch falsch, Rückmeldungen hierzu von Elektronikern mit entsprechendem Hintergrund wären sicherlich interessant.

Viele Gruesse
Heiko
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Reiner am 15. Januar 2018, 16:57:50 »
@ Nils
vielleicht eine zusätzliche Info für Dich:
Die Hutablage ist nur mit ein paar Nieten festgemacht.
An der Querstrebe und unter dem Fenster.

Deshalb läuft es mir auch immer eiskalt den Rücken runter, wenn ich sehe, dass da Hosenträgergurte festgemacht werden.
Aber das ist ein anderes Thema...
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Red #69 am 15. Januar 2018, 16:22:03 »
Hi Rob,

okay vielen Dank.

LG
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von rob am 15. Januar 2018, 16:14:15 »
Das ist die normal Hutablage
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Red #69 am 15. Januar 2018, 15:36:03 »
Hallo Mike, anbei zwei Fotos mit ein paar Abmessungen (keine techn. Zeichnung), aber evt. hilft es ja weiter.

Gruß, Ralf

Hallo Ralf,

Dumme Frage, aber ist das Foto von der "normalen Hutablage" ?  :zuck:
Querstrebe davor und direkt daran das bei dir abgebildete Blech?

VLG
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Teilemarkt Suche / Re: vorderachse pu / teflon
« Letzter Beitrag von projekt2 am 15. Januar 2018, 05:40:46 »
moin,
pm verschickt  :wink:
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Teilemarkt Suche / Re: Dachentlüftung
« Letzter Beitrag von ZappelR1 am 14. Januar 2018, 22:21:03 »
Schau mal Hier

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/opel-gt-dach-komplett-cih/791207462-223-4761

Wird in Hessen Lampertheim verkauft

Gruß Olaf
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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Nobby am 14. Januar 2018, 20:37:36 »
ich vermute das der strom kurzzeitig weit über ein ampere liegt.
das schließe ich daraus wenn man die uhr an einem netzgerät mit analoger stromanzeige anschließt schnellt der zeiger über ein ampere hoch, da ist natürlich auch trägheit drin.


LG Nobby
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GT Original / Re: Umrüsting Zündanlage von Delco auf Bosch
« Letzter Beitrag von krisbris am 14. Januar 2018, 19:49:52 »
Danke für die schnelle Antworten :tumb:
Der Grund für den Tausch ist das die Welle am alten Verteiler stark ausgeschlagen ist und die Zündspule hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Da ich noch eine neue Hochleistungszündspule von Bosch liegen habe war angedacht dann auch einen neuen Bosch Zündverteiler einzubauen. Eventuell auch auf kontaktlos umzurüsten. Habe noch ein Umrüstsatz von Fulmax rumliegen.
Das Problem ist ja man findet im Internet viele Zündverteiler aber wie der Zustand der Welle ist, ist immer fraglich. Wenn dann wollte ich ein Neu Teil einbauen damit ich für die nächsten XXX Jahre ruhe habe.
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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Heiko_S am 14. Januar 2018, 19:05:28 »
Hallo Nobby,
ok und welche Stromaufnahme vermutest du?
Ich mess dann gleich nochmal mit einem analogen Messgerät nach.

Es geht um die Uhren von VDO-Kienzle

Gruesse
Heiko
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