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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Tom 2 am Heute um 08:46:23 »
Hallo,

das anfälligste Teil in der Uhr für zu hohen Strom ist die Spule, die den Aufzug betätigt. In den meisten Fällen ist, wenn die Lötsicherung durchgebrannt ist, auch die Spule durchgebrannt.
Der Fehler tritt auf, wenn wie hier schon beschrieben, die Mechanik des Aufzugs schwergängig wird und über längere Zeit, der eigentlich nur kurzzeitig anstehende Einschaltstrom über das Schmelzlot und die Spule fließt.
Ansonsten gilt der immer gültige Elektroniker Spruch: "Baue keinen ungesicherten Stromkreis auf, sonst übernehmen die Zuleitungskabel die Funktion der Sicherung".

Gruß, Tom2
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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Nobby am 15. Januar 2018, 23:58:42 »
heiko du machst dir viel zu viel gedanken um die uhr und die sicherung.
ich habe bei meiner uhr das schmelzlot durch normales elektroniklot ersetzt dann den schaltkontakt mit einem kontaktleder gereinigt und das ganze ohne extra vorsicherung eingebaut.
ich habe noch eine batterietrennschalter verbaut den ich nach jeder fahrt ausschalte.
seit drei jahren läuft die uhr ohne probleme.

LG nobby

PS: selbst wenn ich schmelzlot genommen hätte besteht die wahrscheinlichkeit das es erst nach 30 jahren schmilzt.  :zwinker:
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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Ewald am 15. Januar 2018, 22:06:13 »
Grüß dich Heiko!
Klingt alles recht plausibel.
Da ich bei meinem GT immer die Batterie abklemme, wenn ich nicht fahre, erhöht sich das Wartungsintervall wahrscheinlich auf das Doppelte, das geht sich aus....
Ewald
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alles was sonst nirgends passt / Re: Frage zu Katalysator-Tausch Opel Astra Caravan
« Letzter Beitrag von Mike.S. am 15. Januar 2018, 21:15:01 »
Abschlussbericht zu diesem Fall:

Er läuft wieder.
Einfach war's aber nicht.

Zuerst hatte ich ihn ja zur Diagnose bei Opel.
Kostenvoranschlag 1500.- inkl. neuem Steuergerät.
Zündspule / Kerzen hat man mir netterweise quasi umsonst erneuert (mein alter Betrieb).
Aber danach hat er noch mehr geruckelt.


Auftritt: sympathische Kleinwerkstatt. Der nette junge Meister meinte gleich,
"die Temperaturanzeige funktioniert schlecht: Temperaturfühler."
Danach lief er gleich viel besser.
Aber immer noch nicht fehlerfrei.
Das Thermostat war eine Ruine, raus damit.
Man beschloss, das Steuergerät einzuschicken, statt fünf gab' es "nur noch"
eine Fehlermeldung ab, und die war wohl bekannt dort...

Danach war er "fehlerfrei", ruckelte aber immer noch etwas.
Man vermutete die Zündspule. Obwohl die Opel ja vor 3 Wochen
gewechselt hat. Tja, was immer da eingebaut wurde (ich sagte ja,
er ruckelte damals danach noch mehr), nach Einbau einer neuen
läuft er jetzt!  €930,00.-; freundlicherweise wurden nicht alle Arbeitsstunden
berechnet und viel günstiger als Opels €1500.- (die ja eh nicht gereicht hätten,
denn Temperaturfühler und Thermostat haben die ja gar nicht bemerkt).

Vielleicht doch wieder nen alten Mustang V8, die Technik ist irgendwie unkomplizierter :).



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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Heiko_S am 15. Januar 2018, 18:27:32 »
Das Bild dazu
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GT Original / Re: Schmelzlot für die Schmelzsicherung der Uhr
« Letzter Beitrag von Heiko_S am 15. Januar 2018, 18:26:22 »
Hallo Nobby,

hab nochmal mit einem analogen Messgerät und verschiedenen Einstellungen gemessen. Du hast Recht!
Es lässt sich mit Messgeräten, die man so zuhause hat nicht messen, da der Einschaltstrom nur sehr kurz ansteht. Die sind zu träge.
Ich hab die Uhr deshalb mit auf Arbeit genommen und einem Kollegen gegeben, der mit besserem Mess-Equipment ausgestattet ist.
Du hast gut geschätzt, im beigefügten Bild das Ergebnis.  :zwinker:
Der Einschaltstrom liegt bei ca. 1A nach 9,9 Millisekunden (!).

Dann hab ich mir mal überlegt, welche Gerätefeinsicherung man nehmen müsste und die Norm dazu durchgesehen (EN 60127) und Fachliteratur im Netz „gescannt“
(echt anstrengend für jemanden mit „mechanischen“ Wurzeln)

Was zu berücksichtigen wäre:
Die Schmelzzeit, nachfolgend ein Auszug dazu aus der Norm:

Zeit-Strom-Charakteristik:
Die Schmelzzeit muss innerhalb der folgenden Grenzwerte liegen:

Bemessungsstrom 50 mA bis 4 A
     
2,1x IN                2,75x IN               4x IN                   10x IN
 max.                  min. max.           min. max.                 max.
30 min                10 ms 2 s          3 ms 300 ms             20 ms


Im ersten Ansatz hab ich dann gedacht eine mittelträge 0,2A Glassicherung  nach EN60127 könnte man nehmen, die würde dann zuverlässig bei 2A nach 20ms auslösen.
Aber das ist halt nur die halbe Wahrheit, denn die Sicherung würde ja die ganze Zeit im Pulsbetrieb sein und vermutlich regelmäßig durch Alterung „sterben“.
Nimmt man eine für den Pulsbetrieb über die Lebensdauer des Fahrzeuges „ausreichend“ dimensionierte Sicherung, wird diese den Fehlerfall auch nicht absichern können und die interne Schmelzsicherung der Uhr löst aus.

Ich als „Nicht-Elektroniker“ vermute jetzt, dass dies genau genau der Grund ist, warum die Uhr nicht ab Werk gesondert abgesichert wurde und die Sicherung innerhalb der Uhr mittels Schmelzlot umgesetzt wurde.

Ein aus meiner Sicht evtl. pragmatischer Ansatz zu einer Vorsicherung könnte sein:
eine mittelträge 0,5A Glassicherung könnte man nehmen, die würde dann bei einem Strom von 2A nach max. 300ms auslösen. Das sollte die Schmelzlotstelle noch verkraften können.
Wenn die Sicherung dann mal „fällt“ eine neue rein. Fällt diese gleich wieder, dann die Uhr reinigen usw.. Fällt die neu eingesetzte nicht, war es alterungsbedingter Ausfall der Sicherung durch den Pulsbetrieb.

Eine weitere mögliche Lösung wäre eine Einschaltstrombegrenzung, die z.B, bei einem Einschaltstrom > 1,5A eine Warnung mittels LED ausgibt.
Und jetzt die große Frage, was wäre die Erkenntnis, wenn die LED leuchtet?

Antwort: das Uhrwerk ist verschmutzt und meldet: ich will geöffnet und gereinigt werden. Also genau die gleiche Info, die die Schmelzsicherung in der Uhr eh schon rückmeldet.

Somit ist für mich nach einigen Stunden Recherche die Erkenntnis hieraus:
Wenn die Uhr nicht mehr geht (vermutlich alle 20 Jahre), dann öffnen, reinigen und neu ölen, sowie die Schmelzsicherung mit dem richtigen Lot wiederherstellen. Um das Öffnen, Reinigen und neu Ölen kommt man nicht herum, man spart sich max. die Wiederherstellung der Schmelzlotstelle. Bei meinem aktuellen Alter sollte ich aber nicht mehr allzu oft in den Genuss dieser Reparatur kommen.

Zweite Erkenntnis:
Reparatur der Schmelzlotsicherung mit normalem Weichlot mit einer Schmelztemperatur von ca. 230°C + eine Vorsicherung  > 1A kann im Fehlerfall die Uhr zerstören.

Evtl. liege ich hiermit auch falsch, Rückmeldungen hierzu von Elektronikern mit entsprechendem Hintergrund wären sicherlich interessant.

Viele Gruesse
Heiko
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Reiner am 15. Januar 2018, 16:57:50 »
@ Nils
vielleicht eine zusätzliche Info für Dich:
Die Hutablage ist nur mit ein paar Nieten festgemacht.
An der Querstrebe und unter dem Fenster.

Deshalb läuft es mir auch immer eiskalt den Rücken runter, wenn ich sehe, dass da Hosenträgergurte festgemacht werden.
Aber das ist ein anderes Thema...
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Red #69 am 15. Januar 2018, 16:22:03 »
Hi Rob,

okay vielen Dank.

LG
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von rob am 15. Januar 2018, 16:14:15 »
Das ist die normal Hutablage
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GT Original / Re: Hutablage
« Letzter Beitrag von Red #69 am 15. Januar 2018, 15:36:03 »
Hallo Mike, anbei zwei Fotos mit ein paar Abmessungen (keine techn. Zeichnung), aber evt. hilft es ja weiter.

Gruß, Ralf

Hallo Ralf,

Dumme Frage, aber ist das Foto von der "normalen Hutablage" ?  :zuck:
Querstrebe davor und direkt daran das bei dir abgebildete Blech?

VLG
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